Amerikanische Nonne verteidigt Masturbation und Homosexualität

Vatikan spricht von „schwerer Verderbtheit“

Die Katholische Kirche und das Thema Sexualität – seit jeher zwei unerbitterte Kontrahenten. Zumindest was der offene Umgang mit der fleischlichen Liebe und deren unterschiedliche Ausprägungen betrifft. Aktuell macht – neben der Krise wegen der in Umlauf gebrachten geheimen vatikanischen Dokumente – ein Disput zwischen dem Vatikan und einer us-amerikanischen Ordensschwester die Runde. Wie verschiedene Medien berichten, hatte die ehemalige Ethikprofessorin Margaret A. Farley ein Buch zur Sexualmoral verfasst und veröffentlicht. Bereits 206 erschienen, beinhaltet „Just Love. A Framework for Christian Sexual Ethics“ Themen wie Masturbation, Homosexualität und Scheidung.

Was den Kirchenoberen dabei nicht passt – laut Nachrichtenagenturen kritisiere der Vatikan die „vielen IrrtĂĽmer und Zweideutigkeiten“ des Werkes, spräche von „schwerer Verderbtheit“ – die Ordensschwester verteidigt darin die Selbstbefriedigung, rechtfertigt Homosexualität und als auch Scheidungen von Ehepartnern.

Nach einer ersten negativen Beurteilung habe der Kirchenstaat bis heute gebraucht um das auf englisch erschienene Buch grĂĽndlichst zu ĂĽberprĂĽfen. Mit dem Fazit „Widerspruch zum Katholizismus“. So ist das nun einmal mit Doktrinen und Dogmen und dem Glauben. Widerworte nicht zugelassen.

Wenigstens einmal eine moderne, aufgeschlossene und realistische Nonne, wenn auch der Vatikan das sicherlich nie werden wird.

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