Bald auch Vergnügungssteuer für Freiburger Puffs

Ab Januar 2013 sollen Betriebe zahlen

Die Stadt Freiburg wird voraussichtlich mit Beginn des neuen Jahres eine Vergnügungssteuer für sexuelle Dienste in Bordellen, bordellartigen Betrieben, Terminwohnungen, und Swingerclubs erheben. Auch Sex- und Erotikmessen sollen zur Kasse gebeten werden. Das teilten zumindest die Badische Zeitung und das Stadtmagazin chilli mit. Demnach werde der Gemeinderat bereits am 20.11. eine neue Vergnügungssteuersatzung beschließen. Chilli-freiburg.de zufolge würden dann für betroffene Betriebe Abgaben in Höhe von 100 Euro je angefangenen zehn Quadratmetern fällig. Die kreisfreie Großstadt verspreche sich so jährlichen Mehreinnahmen in Höhe von etwa 250.000 Euro. 2 Sachbearbeiter will sie dafür einstellen.

Neben der Sexsteuer wolle Freiburg ebenfalls eine neue Bordellkonzeption beschließen. Dazu sollen sieben Bordelle legalisiert werden und aus der bisherigen rechtlichen Grauzone herausgeholt werden.

rmv

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