Berlin: Razzia in der Kurfürstenstraße

Polizei und Ordnungsamt stürmten mehrere Bars und Etablissements

Laut Informationen von bz-berlin.de haben am Freitag rund 35 Polizisten und mehrere Mitarbeiter des Ordnungsamtes eine Razzia in der Berliner Kurfürstenstraße durchgeführt. Ziel der Aktion sei es gewesen Freier und Huren abzuschrecken und damit die dort ausufernde illegale Prostitution sowie die damit verbundenen Schmuddelecken einzudämmen. Über 100 Prostituierte stünden täglich rund um die Kurfürstenstraße um ihre Dienste dann in versteckten Hinterzimmern von Gaststätten und Bars zu verrichten, heißt es in dem Bericht der Zeitung.

Die Abschreckung hat schon einmal etwas funktioniert, denn bei der Razzia sollen einige Freier in flagranti überrascht worden sein. Kein netter Gedanke. Aber ob solche Razzien – offenbar plant man bei der Berliner Polizei diese regelmäßig durchzuführen – langfristig wirklich von Erfolg gekrönt sein werden bleibt zu bezweifeln. Vielleicht sollte die Bundeshauptstadt die fetten Steuergelder, die für solche Einsätze benötigt werden lieber in Präventions- und Beratungsarbeit stecken.

rmv

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