BSD-Rechtshilfefonds ins Leben gerufen

12. Juni 2020

„Die Entwicklung in Rheinland-Pfalz (aber auch in anderen Bundesl├Ąndern) und fast ausschlie├člich gleichlautenden, negativen Gerichtsurteile machen uns w├╝tend und ├Ąrgerlich. Jetzt kommt noch mehr (├ťberzeugungs-) Arbeit auf uns zu. Aber es hat sich auch gezeigt, mit welch negativen Klischees wir es zu tun haben“, ist sich Stephanie Klee, Sprecherin des Bundesverbands Sexuelle Dienstleistungen e.V. (BSD).

Die Zeiten vor Corona haben die Prostitutionsbranche schon oft verzweifeln lassen. Ob es um den Hurenausweis und die Zwangsregistrierung und Zwangsberatung von Sexarbeiter*innen ging, oder Beh├Ârden, die unter dem Prostituiertenschutzgesetz weitere Forderungen stellten oder aus z. T. nicht nachvollziehbaren Gr├╝nden die Erlaubnis als Prostitutionsst├Ątte verweigerten oder unn├Âtig in die L├Ąnge zogen, das Baurecht vorschoben oder mal schnell eine Sperrgebiets-Verordnung mit weitreichenden Einschr├Ąnkungen f├╝r die Branche erlie├čen oder ob jetzt Sexarbeiter*innen die staatlichen Zusch├╝sse verweigert werden, oder die Bordell├Âffnungen nicht voran kommenÔÇŽ..oder oder oderÔÇŽ.

Es gibt viele gute Gr├╝nde, den Rechtsweg zu beschreiten und sich sein RECHT vor Gericht zu erk├Ąmpfen.

Mit dem Rechtshilfefonds des Interessenverbandes sollen die Lasten, die ein Gerichtsverfahren bedeuten, auf viele Schultern verteilt werden. Ziel ist es also, Gelder zu sammeln, kleine und gro├če Betr├Ąge. Wenn eine Sexarbeiter*in oder eine Bordellbetreiber_in ihr Recht einklagen wollen und andere profitieren ebenfalls davon, tr├Ągt der Rechtshilfefonds einen Teil der Kosten oder ÔÇô je nachdem wie voll die Kasse ist ÔÇô sogar alle Kosten.

Weiteres auf https://bsd-ev.info/bsd-rechtshilfefonds/

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