Justiz

Richter in schwarzer Robe vor schwarzem Hintergrund

250.000 Euro Entschädigung für Artemis-Betreiber

Neue Berliner Justizsenatorin Badenberg bĂĽgelt die Fehler ihrer Vorgänger:innen aus | Ein Teil des Geldes soll gespendet werden Eine neue Wendung im Fall der vor sieben Jahren von den Berliner Behörden eingefädelten und völlig ĂĽberdimensionierten Mammut-Razzia im GroĂźbordell „Artemis“. Das Land Berlin wird infolge eines gerichtlichen Vergleichs eine Entschädigung und Schadenersatz ĂĽber 250.000 Euro an […]

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Volle Solidarität mit Aktivistin Ruby Rebelde

Abmahnung aus dem Hause EMMA/Sisters wegen Aussage zur Verbreitung von Verschwörungserzählungen An dieser stelle wollen wir uns ganz vehement mit der Aktivistin, Bloggerin und Domina Ruby Rebelde solidarisieren. Anlass sind ihre aktuellen Veröffentlichungen auf ihrem Blog und ihrem Twitter-Account. Danach sei ihr ein anwaltliches Abmahnschreiben ins Haus geflattert, in welchem sie von „EMMA“, „SISTERS e.V.“

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Ăśber 50 Bordellbetreiber*innen reichen Strafanzeige gegen Bundestagsabgeordnete ein

Leni Breymaier (SPD) wird Falsche Verdächtigung, Ăśble Nachrede und Verleumdung vorgeworfen Querdenkerin Leni Breymaier (SPD-Bundestagsabgeordnete) attestierte vor genau einem Monat dem gesamten Rotlicht- und Bordellgewerbe ein strukturelles und umfassendes Versagen. Sie warf der Branche (ohne hier zu differenzieren) „unvorstellbare Menschenrechtsverletzungen“ vor, die nicht nur die Regel seien, sondern noch dazu angeblich bundesweit „tagtäglich“ geschehen sollen

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Verfassungsbeschwerde zum ProstSchG gescheitert

Erste Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgericht wird keine PrĂĽfung vornehmen Das Bundesverfassungsgericht wird die Verfassungsbeschwerde zum Prostituiertenschutzgesetz nicht bearbeiten. Der Beschluss kam einstimmig. Da heiĂźt es: „Die Verfassungsbeschwerden sind nicht zur Entscheidung anzunehmen. […]“ Insbesondere, weil diese „nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen […] genĂĽgenden Weise begrĂĽndet“ seien, „überwiegend abstrakte RechtsausfĂĽhrungen zum Prostituiertenschutzgesetz“ oder

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Zwangsprostitutions-Prozess vor Rostocker Landgericht

Zwei Bulgaren wird vorgeworfen unter Waffengewalt und „Entschädigungs“-Zahlungen fünf Frauen zur Prostitution gezwungen zu haben. Wie Ostseezeitung, NDR und SVZ in der vergangenen Woche informierten, wird vor dem Landgericht Rostock aktuell wegen Menschenhandels und Zwangsprostitution prozessiert. Demnach werde zwei Bulgaren (und deren Ehefrauen) vorgeworfen, fünf Landsfrauen unter Androhung von Waffengewalt in Rostock und Schwerin zur

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Stoff, wie er im Buche steht – Ungarische Polizisten ermitteln illegal in Deutschland

Bordellbetreiber ausspieniert und angeklagt – Fall in Bremerhaven geht bis vor die Generalstaatsanwaltschaft Prostitution ist in Ungarn seit 1999 legal aber stark reguliert, zumindest auf dem Papier. In der Realität ist jedoch eher das Gegenteil der Fall. Denn Sexarbeiter_innen werden vor allem durch ein 2012 zusätzlich Inkraft getretenes, äußerst repressive Gesetz schikaniert und in die

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Prostituierte bekommt Recht vor Rostocker Landgericht

Drei Syrer des schweren Raubes schuldig gesprochen Februar 2017 – eine ungarische Prostituierte, 21 Jahre alt, lässt abends einen Freier in ihr Rostocker Appartement ein. Doch anstatt zum Sex kommt es ganz anders. Drei Männer stürmen in die Wohnung und berauben sie um einen Diamantring, 1550 Euro Bargeld, ein Handy und vor allem… ihrer Freiheit.

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Justiz: Prozess wegen Menschenhandels in Rostock

30-jährigen Rumäne angeklagt Neues aus der dunklen Ecke der Menschlichkeit. In Rostock hat vor dem Rostocker Landgericht ein Prozess wegen gewerbsmäßigen Menschenhandels zur Ausübung der Prostitution, Zuhälterei und Körperverletzung am vergangenen Freitag, dem 30.06.2017, begonnen. Angeklagt ein seit Dezember in U-Haft befindlicher, 30-jähriger Rumäne. Ihm wird zur Last gelegt, zwischen 2013 und 2015 eine heute

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Steuer: Aufzeichnungspflichten auch fĂĽr gewerbliche Prostitution

Hamburger Finanzgericht urteilt: einzelne Geschäftsvorfälle müssen dokumentiert werden Im Folgenden die Pressemitteilung des Finanzgericht Hamburg vom Montag: Geltung der allgemeinen Aufzeichnungspflichten auch für gewerbliche Prostitution FG Hamburg, Mitteilung vom 10.04.2017 zum Urteil 2 K 110/15 vom 16.11.2016 (nrkr – BFH-Az.: X S 2/17) Der 2. Senat hat entschieden, dass bei der Ermittlung des gewerblichen Gewinns

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Hamburger Sozialgericht spricht historisches Urteil

Sprung aus dem zweiten Stock als Arbeitsunfall anerkannt – Sexarbeiterin ohne schriftlichen Arbeitsvertrag bekommt Unfallversicherungsschutz zugesprochen „Ist eine Prostituierte selbstständig oder angestellt? Von der Antwort hängt ab, ob sie bei einem Unfall versichert ist. Ein Gericht entschied nun für eine Frau, die vor ihrem rabiaten Zuhälter geflohen ist“, schrieb am Freitag „Spiegel Online„. Hintergrund war

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Verfassungsbeschwerde gegen das ProstSchG unterstĂĽtzen!

Dona Carmen e.V. ruft zu Spenden auf „Setzen wir alles daran, dass das so genannte „Prostituiertenschutzgesetz“ der Großen Koalition am aktiven und passiven Widerstand der Betroffenen – vor und nach dessen Inkrafttreten – scheitert.Setzen wir alles daran, die veröffentlichte Meinung über unsere legitimen Anliegen zu informieren und sie von unseren Zielen zu überzeugen. Das gegenwärtige

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Menschenhandel: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Prostituierte

Sie nennt sich Schwesta Ewa und mach seit einigen Jahren als Rapperin auf sich Aufmerksam – die 32-jährige Frankfurterin Ewa Müller. Nun sitzt die gebürtige Polin in U-Haft. Der Vorwurf: sie soll mehrere weibliche Fans wirtschaftlich abhängig gemacht und dann in die Prostitution geschickt haben. Laut Medienberichten seien die Opfer zwischen 17 und 19 Jahre

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Dona Carmen strebt Verfassungsklage an

ProstSchG ist ein „lupenreines Repressions-Gesetz – unsere Grundrechte werden ausgehebelt!“ Seit den ersten Entwürfen des im September beschlossenen ProstSchG zeigte sich der „Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten“ Dona Carmen e.V. als einer dessen aktivsten Gegner. Eigentlich sogar noch weit vorher. Schließlich strebt unsere Bundesregierung unter Merkel schon seit 2005 die Verabschiedung eines

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Der Fall Artemis: Berliner Bordellbetreiber wieder frei

Staatsanwaltschaft konnte Anklagepunkte Steuerhinterziehung und Menschenhandel nicht nachweisen Seit Freitag sind die beiden Hauptverdächtigen im Fall „Artemis“, die beiden Betreiber des Berliner Großbordells wieder auf freiem Fuß. So heißt es in diversen Medienberichten, dass die Staatsanwaltschaft deren Haftbefehle aufgehoben habe. Offensichtlich hätten die Ermittlungen die Anklagepunkte Steuerhinterziehung und Menschenhandel nicht belegen können. Zumindest bestünde kein

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Das ging mal gewaltig in die Hose

30-jähriger Freier nach versuchtem Diebstahl im Krankenhaus Schwerin â€“ FĂĽr einen 30-jährigen Schweriner endete der mitternächtliche Besuch bei einer Prostituierten im Stadtteil Lankow im Krankenhaus. So jedenfalls die Pressemitteilung der örtlichen Polizei. Demnach bezahlte der Freier seine Auserwählte nach dem Akt zunächst ordnungsgemäß. Nachdem er aber sah, wie sie das Entgelt zu ihrem anderen Geld legte,

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GroĂźangelegte Razzia im Berliner Artemis

Staatsanwaltschaft spricht von Organisierter Kriminalität und Verbindungen zu Hells Angels Am Mittwochabend im Berliner Bordell „Artemis“: 400 Beamte der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Steuerfahndung und des Zolls stĂĽrmten das 3.000 Quadratmeter groĂźe Gebäude. Insgesamt sollen laut Medienberichten 900 Beamte im Einsatz gewesen sein. Bitte was? Gabs da gleichzeitig einene Geiselnahme, ein Treffen einer Terrorzelle, eine SchieĂźerei,

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Gesetz zur Zwangsprostitution novelliert

Bundesjustizminister Heiko Maas erklärt sich im ARD-Morgenmagazin – Ein kläglicher Versuch Das angestrebte neue Gesetz zur Zwangsprostitution steht kurz vor der Beschlussfassung. Dessen Urheber, Bundesjustizminister Heiko Maas wurde dazu heute morgen (06.04.2016) von Anke Plättner im ARD-Morgenmagazin interviewt. Und was soll man sagen: außer Augenwischerei kommt nichts. Maas hebt zwar hervor, dass man die Prostitution

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Rostock: Lebenslang fĂĽr Messerstecher?

2013 stach ein 39-Jähriger 18 Mal auf Sexarbeiterin ein – Staatsanwaltschaft will heute Urteil verkĂĽnden Der wegen versuchten Mordes an einer Rostocker Prostituierten angeklagte, 39-jährige mutmaĂźliche Täter wird wahrscheinlich zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Wie der Nordkurier berichtete, habe dies die Rostocker Staatsanwaltschaft am Montag verkĂĽndet. Dem Angeklagten werden HeimtĂĽcke und niedrige BeweggrĂĽnde vorgeworfen. Er

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OsnabrĂĽck : Sexarbeiterin gewaltsam ums Leben gekommen

Polizei fasst Verdächtigen nur einen Tag nach der Tat Nachdem am Mittwochabend eine 25-jährige Frau in einem Osnabrücker Bordell nahe des Hauptbahnhofs gewaltsam ums Leben kam, konnte bereits gestern der Mutmaßliche Täter festgenommen werden. Anfänglich war nicht bekannt, ob die jungen Frau als Prostituierte oder als anderweitige Angestellte in dem Etablissements beschäftigt war. Wie es

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Juristischer Sieg fĂĽr Sexarbeiterinnen in Friedrichshafen

Erfolg in Sachen Sperrbezirksverordnung Vier Sexworkerinnen aus Friedrichshafen errangen Anfang Juni einen wichtigen Erfolg vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim (veröffentlicht wurde der Beschluss allerdings erst am vergangenen Montag). Das besondere: Der juristische Rechtsspruch tangiert die Friedrichshafener Sperrbezirksverordnung. Hintergrund: Den vier im City Tower am Buchhornplatz anschaffenden Frauen wurde von der Stadt untersagt, sich dort weiterhin zu prostituieren.

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Landgericht Schwerin verurteilt Prostituierte und Komplizen

Quartett raubte im vergangenen Jahr einem Bauunternehmer 22.500 Euro Zu 36 bzw. zu 38 Monaten Haft sind am Montag eine 25-jährige Prostituierte und ihr 33-jähriger Komplize vom Landgericht Schwerin verurteilt worden. Zwei weitere Mitangeklagte erhielten Bewährungsstrafen. Hintergrund war ein Ăśberfall auf einen Freier im Juli des vergangenen Jahres. Das Quartett hatte den Bauunternehmer damals in ein WaldstĂĽck

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Streaming von Pornofilmen: Anwaltskanzlei verschickt Abmahnungen

Verbraucherzentralen geben Rat und Auskunft Wer Pornos im Netz anschaut, hat dieser Tage vielleicht schon Post bekommen… DarĂĽber informieren auch die deutschen Verbraucherzentralen. So wurden von einer Regensburger Anwaltskanzlei massenhaft Abmahnungen inklusive Unterlassungserklärungen an „redtube.com“-Nutzer versandt. Die Rechtsanwälte Urmann & Collegen behaupten in ihren Schreiben, der Adressat habe durch das Streaming eines Pornofilms ĂĽber die

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Rostock: MutmaĂźlicher Messerstecher inhaftiert

Am 9. Oktober wurde 39-jährige Sexworkerin lebensgefährlich verletzt Nach dem blutigen Anschlag am Abend des 09. Oktober im Rostocker Stadtteil Kröpeliner-Tor-Vorstadt, bei dem eine 39-jährige Prostituierte kroatischer Abstammung lebensbedrohlich verletzt wurde, konnte ein mutmaßlicher Täter festgenommen werden. Wie das Online-Portal T-Online.de informiert, soll der 38 Jahre alte Mann nach Hinweisen des Opfers und intensiven Ermittlungen

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Wenn Frauen zum Täter werden …

… und Männer zum liebeshungrigen Naivling Wie ja stets behauptet wird, sind Prostituierte durchweg Opfer gewalttätiger und machtbesessener Freier und Zuhälter. Dieser Mystizismus rund um das Milieu hat dann zur Folge, dass in der öffentlichen Wahrnehmung ein verklärtes Bild besteht. Seien wir mal ehrlich, der große Teil der im Rotlichtgewerbe Tätigen sowie der Kunden sind genauso Mensch

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Rostock: Eigentumsstreit zwischen Ex-Eheleuten endlich geklärt?

Oberlandesgericht hat abschlieĂźend entschieden Im Beitrag „Prostituierte verliert geschenktes Haus“ hatte ich im Dezember 2012 ja schon ĂĽber den Rechtsstreit zwischen einem Handwerksmeister aus Mecklenburg-Vorpommern und dessen Ex-Ehefrau, einer „ehemaligen“ Prostituierten, geschrieben. Auch ĂĽber den Fakt, dass die Medienlandschaft scheinbar immer dann ein gesteigertes Interesse an einem Rechtsstreit zeigt, wenn dieser irgendwas, und sei es

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