Fernsehtipp: MDR-Dokumentation „Make Love“

Aufklärungsformat überschreitet Tabus: TV-Macher zeigen echten Sex

Ab dem 3. November startet im MDR die Doku „Make Love“, der SWR zieht ab dem 6.11. nach. Mit begleitenden Radio und Internetbeiträgen wird dieses „trimediale Format“ als Novum in der Geschichte der Sexualaufklärung angekĂĽndigt. Denn: Laut vorab Berichterstattung sollen echte Sexszenen zu sehen sein, untermalt mit aufwendigen digitalen Animationen.

Die Dänin Ann-Marlene Henning lieferte die Vorlage zum Format. 2012 eroberte ihr Sex-Ratgeber „Make Love: Ein Aufklärungsbuch“ den Buchmarkt. Auch in der TV-Dokumentation selbst erforscht die 49-jährige Sexual- und Paartherapeutin intensiv die menschliche Sexualität.

Aufgrund der explizit gezeigten Sexszenen bekam Make Love bereits vorab strengen Auflagen vom Jugendschutz auferlegt. So ist nicht nur die Sendung erst ab 22 Uhr zu sehen. Auch die Website ist nur nachts (von 22 bis sechs Uhr) freigeschaltet.

Bei wem die Neugier geweckt wurde, der schaltet am 03.11. um 22.30 den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) ein.

rmv

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