Filmtipp: „About Cherry“ – US-Drama ├╝ber die Pornoindustrie

20. September 2012

Schauspielerriege ├╝berzeugt die Kritiker

Bereits auf der Berlinale im Februar dieses Jahres feierte ein Drama des Regie-Newcomers Stephen Elliott seine Premiere, der neben emotionalen Schwerpunkten wie Liebe, Leidenschaft, Drogen und Gewalt versucht, dem Zuschauer einen Einblick in die Pornoindustrie zu gew├Ąhren. „About Cherry“ hei├čt das Machwerk, das zun├Ąchst nur den Titel „Cherry“ trug. Wann es in die deutschen Kinos kommt, steht noch nicht offiziell fest. Bislang hie├č es Ende 2012.

Sehenswert ist es aber unbedingt. Ja klar Erotik, viel nackte Haut und eine durchaus kontrovers diskutierte Storyline machen neugierig, aber auch andere Attribute laden ins Lichtspielhaus ein. Denn schon allein die Schauspieler ├╝berzeugen mit ihrem K├Ânnen. Die jungen Hauptdarsteller in „About Cherry“ sind Ashley Hinshaw, Dev Patel (Slumdog Millionaire), Lili Taylor (Das Geisterschloss, Anne Frank, Six Feet Under), James Franco (Spider-Man, Howl, 127 Hours) und Heather Graham (Scrubs, The Hangover, Scream 4).

Aber worum geht’s denn eigentlich genau?

Im Mittelpunkt von „About Cherry“ steht die 18-j├Ąhrige Angelina (Ashley Hinshaw), die das Leben mit ihrer alkohols├╝chtigen Mutter und ihrem gewaltt├Ątigen Stiefvater nicht mehr ertr├Ągt und zusammen mit ihrem besten Freund Andrew (Dev Patel) nach San Francisco fl├╝chtet und ihr Leben in die eigene Hand nehmen will. Um Geld zu verdienen, f├Ąngt sie nach einigen Gelegenheitsjobs an im Porno-Gesch├Ąft zu arbeiten. Dort lernt Angelina den kokains├╝chtigen Rechtsanwalt Frances (James Franco), mit dem sie eine Beziehung eingeht, und die Porno-Regisseurin Margaret (Heather Graham) kennen. Bald darauf hei├čt Angelina nur noch Cherry.

F├╝r alle Fans des Pornos: auch mindestens ein bekanntes Gesicht aus dem realen Gesch├Ąft hat eine kleine Rolle im Film bekommen. Das aufstrebende Porno-Sternchen „Sensi Pearl“ spielt den Part der Vikki …

Wer mehr wissen m├Âchte, muss sich noch ein wenig gedulden und dann ab ins Kino. Es lohnt sich!

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