Hat das Stuttgarter Rotlichtviertel eine Zukunft?

21. August 2012

F├╝r das Leonhardsviertel sieht die Stadt eine Neuplanung und Neukonzeption vor – Zwei Bordellbetreiber treten freiwillig den R├╝ckzug an

Das Sexgewerbe in Baden-W├╝rttembergs Landeshauptstadt konzentriert sich bekanntlich auf die Weber-, Katharinen- und Leonhardstra├če – das sogenannte Leonhardsviertel. Aktuell stehen Freiern rund 120 Zimmer innerhalb mehrerer Bordelle zur Verf├╝gung. Womit die Stadt Stuttgart und viele Anwohner und Gewerbetreibende jedoch seit Jahren hadern, ist, dass nur eine Hand voll Betriebe uneingeschr├Ąnkt legal, die weiteren aber in einer rechtlichen Grauzone betrieben werden. Zudem arbeiten viele Frauen dort unter miserablen Bedingungen, Stichwort Armutsprostitution.

Wie die Stuttgarter Nachrichten mitteilten, wollen nun zwei Bordellbetreiber ihre drei Bordelle (insgesamt ├╝ber 60 Zimmer) in der Weber- sowie in der Leonhardstra├če schlie├čen und an anderer Stelle neu er├Âffnen. Dies h├Ątte, so die Zeitung, zur Folge, dass der Weg f├╝r eine Neukonzeption des Viertels durch die Stadt geebnet werden k├Ânne. Einig sind sich aber alle Beteiligten, so auch die meisten Anwohner, dar├╝ber, dass ein v├Âlliger R├╝ckzug des Rotlichtgewerbes aus dem Stadtteil nicht zu erwarten bzw. sinnvoll ist.

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