Kann sexuelle Dienstleistung herzverbunden sein?

20. Januar 2014

Interview mit Kristina Marlen im Tagesspiegel

Während die ehemalige Prostituierte Tanja Rahm in ihrem Interview mit der „Welt“ nicht mehr tut, als Männer als gewalttätige und sexgeile Psychopathen hinzustellen, haben andere Sexworker eine völlig konträre Sicht auf die Dinge. Dies mag sicherlich daran liegen, dass sie mit sich und ihrer Sexualität im Reinen sind. Gleiches trifft im Besonderen auf deren Art der Emanzipation und des Feminismus zu. „Der Tagesspiegel“ hat ein Gespräch mit der Sexarbeiterin Kristina Marlen, die gleichzeitig examinierte Physiotherapeutin ist sowie Kultur- und Sozialwissenschaften studierte, gefĂĽhrt. Während des Interviews lernt der Leser eine selbstbewusste, intelligente und sexuell offene Frau kennen, die ihre Antworten weder in einem verbitterten, hasserfĂĽllten Duktus gibt, noch irgendwelche pauschalisierten und verallgemeinernden Schwarz-WeiĂź-Ansichten in missionarischem Eifer verbreiten will.

Das Gespräch ist unter dem Titel â€žIch öffne Menschen TĂĽren zu ihrer Sexualität“ auf tagesspiegel.de veröffentlicht. Prädikat: sehr lesenswert!

Ein weiteres interessantes Interview fĂĽhrte die Tageszeitung „neues deutschland“ (im Dez. 2013) mit der transsexuellen Sexarbeiterin Hanna Hofmann. Der Dialog unter dem Aufmacher „Es ist ein geiler Job“ ist hier zu finden

rmv

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