Minderjährige in Bayern zur Prostitution gezwungen

Freier rettet 16-Jährige vor ihren Peinigern

Immer wieder heizen Kontroversen die Diskussion um die Legalität der Prostitution in Deutschland an. Gerade erst wieder wurde im Privatfernsehen hitzig über die käufliche Liebe gestritten. Nun mag vielleicht jeder differenzierte Ansichten über Prostitution haben, aber Einigkeit herrscht sicher in dem Punkt, bei dem es um Missbrauch, Verschleppung und Menschenhandel geht. Und dass das zum eher schlechten Ruf des Gewerbes beiträgt, ist selbstverständlich.

Leider ereignete sich dieser Tage wieder ein solcher Fall. Medienberichten zufolge wurde eine 16-jährige Afrikanerin in der Nähe von München offenbar wochenlang mit Gewalt zur Prostitution gezwungen. Wie es heißt, wollte das Mädchens nach London reisen, wo sie jedoch nicht ankam. Erst mithilfe eines Freiers, dem sie sich anvertraute, gelang ihr die Flucht. Zur Zeit befindet sich die Afrikanerin in der Obhut einer Frauenhilfsorganisation. Die Polizei bittet derweil um Hinweise, die zur Aufklärung führen. Es ist eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt.

Abschließend muss dem couragierten Freier Dank gezollt werden. Jeder sollte sich ein Beispiel daran nehmen. Schließlich ist die Hure die ein Freier besucht eine Dienstleisterin und kein Objekt und sie kann erst dann eine gute Dienstleisterin sein, wenn sie dies legal, aus freien Stücken und mit ihr entgegengebrachtem Respekt macht. Langfristig kommt das beiden zu Gute, sowie der öffentlichen Wahrnehmung.

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