Nach dem Sexarbeits-Kongress: Offene Briefe gegen SPD- und CDU-Politikerinnen

6. Oktober 2014

Wie die Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel und Eva Högl die Anwesenden gegen sich aufbrachten

Die Bundesregierung will ein neues Prostitutionsschutzgesetz. Die 53-jährige Abgeordnete Sylvia Pantel wurde dafür zur Berichterstatterin für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion erkoren. Und so kam es, dass Frau Pantel beim Sexarbeits-Kongress in Berlin anwesend war und auch vor dem Publikum sprach. Ebenso Eva Högl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD.

Aber wie es in der Politik so ist, sind nicht immer alle „Was-zu-sagen-haber“ auch wirklich informiert und wissend – vor allem beim Thema Prostitution. So sorgten Pantel und Högl fĂĽr viel Unmut bei den Anwesenden. Die Folge: jede Menge Stellungnahmen und offene Briefe von diversen Bloggerinnen.

Und weil diese die Aussagen der beiden Abgeordneten bereits so ausfĂĽhrlich kommentierten, braucht das hier auf Rotlicht-Weblog nicht noch einmal zu geschehen. Einige besondere Zu-Wort-Meldungen sind folgende:

Sonja Dolinsek, GrĂĽnderin des Online-Magazins „menschenhandel heute“ schrieb einen offenen Brief an Sylvia Pantel. Die Huffington Post hat ihn veröffentlicht.

Ăśbrigens: bereits im August schrieb Lady Hekate auf voice4sexworkers.com einen Offenen Brief an die Christdemokratin. Dieser bezog sich auf Pantels Video-Newsletter vom Juli, veröffentlicht auf ihrem Youtube-Kanal.

Ebenfalls auf voice4sexworkers lässt sich „Shining“ in „Die undankbaren SchĂĽtzlinge“ ĂĽber Eva Högls Verlautbarungen auf dem Sexarbeits-Kongress aus.

rmv

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