Neues vom Dortmunder Stra├čenstrich

Klage gegen Stadt und Land – Prostituierte erzielt Teilerfolg vor Gericht

Vor fast zwei Jahren wurde Dortmund von Stadt und Land in puncto Stra├čenstrich zum Sperrbezirk erkl├Ąrt. Fortan war Sexarbeiterinnen verboten, sich auf offener Stra├če zu pr├Ąsentieren. Vor allem die bekannte Ravensberger Stra├če war von dem Entscheid betroffen. So wurden die dortigen Verrichtungsboxen von ├Âffentlicher Hand entfernt. Das nahm die Prostituierte „Danny K.“ zum Anlass um vor Gericht zu klagen. Ihre Person erfahre eine unzul├Ąssige Kriminalisierung, die Stadt w├╝rde sie damit ins Abseits dr├Ąngen, so die Kl├Ągerin.

Wurde ihr Ansinnen anf├Ąnglich noch abgeschmettert, sei der Dirne laut Medienberichten nun ein Teilerfolg gelungen. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschied, dass die Stadt Dortmund nun einen neuen Ort f├╝r den Stra├čenstrich suchen m├╝sse. Ein generelles Verbot von Stra├čenprostitution im Stadtgebiet sei demnach nicht begr├╝ndbar. Die alte innerst├Ądtische Rotlichtmeile solle jedoch zum Schutz der Jugend geschlossen bleiben.

Bemerkenswert … Und da soll noch jemand sagen, Sexarbeiter seien wehrlos und sich ihrer Rechte nicht bewusst. Mehr davon! Nur mit einem emanzipierten und selbstsicheren Auftreten jeder einzelnen Prostituierten kann ein erfolgreicher Dialog in der ├ľffentlichkeit gef├╝hrt werden.

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