Pausiert! Atmet durch! Seid fĂĽr andere da! Liebt euch!

Wir wĂĽnschen euch eine Zeit der Familie, der Freundschaften und des Beisammenseins

Vom 24. bis zum 26. Dezember begehen alle christlich geprägten Mitmenschen traditionell die Weihnachtsfeiertage. Endlich feiern wir dann erneut unser Hochfest des Kirchenjahres, feiern das Fest der Geburt Jesu Christi, gedenken dem Messias… und so weiter. Wer’s glaubt. Ihr wisst es ja selbst … eine enge theologische und religiöse Bedeutung hat Weihnachten doch in kaum noch einem Haushalt. Und das ist irgendwie auch gut so.

Feiern wir eben schlicht ein Fest der Familie, der Freundschaften, Partnerschaften und des Beisammenseins – abseits von antiquierten Konfessionen und Liturgien. In gemĂĽtlicher Runde trotzen wir dem kalten Wetter, gucken traditionell uns aufmunternde Märchen, Serien und Comedy-Programme. Wir schlagen uns die Bäuche voll, genieĂźen das Leben, fĂĽhren jene seit langem aufgeschobene Gespräch mit echten Menschen (das Herumlungern in digitalen Kommentarspalten kann ja ganz schön mĂĽrbe machen), finden Zeit fĂĽreinander, versuchen uns zu entschleunigen – denn das ist es doch was zählt. Eben die Verweltlichung religiöser Bräuche at its best.

Naja… und dann ist ja noch diese seltsame Tradition des kollektiven Erfreuens an einer adipösen, in rot gewandeten und mit einem Rentier-Schlitten globetrottenden Kunstfigur. Wir erklären einem weißen alten Mann (ob er cis ist, ist dabei gar nicht so recht geklärt) ohne Ausweis und Klarnahmen die Treue, der vorgeblich und zumindest rudimentäre Zauberkräfte besitzt, einen Hang zum Hausfriedensbruch (zumindest in den USA) inne hat und ein sehr unwirkliches Lebensmodell zusammen mit einer ungezählten Anzahl elfenhafter Humanoiden führt. Und nur weil er uns anschließend beschenkt?

Weihnachten – das Fest des Glaubens und Glauben machens. Komische Traditionen sind den Menschen wohl ĂĽberall auf dem Erdball zu eigen. Aber gut, in einer globalisierten Welt lässt sich das Vermischen von religiösen und weltlichen Traditionen eben nicht vermeiden. Eine RĂĽckkehr des Feierns der Wintersonnenwende ist somit wohl auch nicht möglich – versteht sich in der Natur der Sache (Globus halt). Bleiben wir lieben bei der Beschreibung „Fest der Familie, der Freundschaften und des Beisammenseins“. Das gefällt.

In diesem Sinne wĂĽnschen wir euch allen, ganz gleich woran ihr glaubt, mit wehm ihr zusammen seid oder wohin ihr wollt, eine besinnliche und entschleunigte Zeit mit lieben und euch gut tuenden Menschen. Macht, was euch GlĂĽck beschehrt! Entflieht eine Zeit lang dem Alltag! Pausiert! Atmet durch! Seid fĂĽr andere da! Liebt euch!

Frohe Weihnacht!

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