B√ľrgerliches Gesetzbuch

§ 138
Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher

(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.

(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgesch√§ft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsverm√∂gen oder der erheblichen Willensschw√§che eines anderen sich oder einem Dritten f√ľr eine Leistung Verm√∂gensvorteile versprechen oder gew√§hren l√§sst, die in einem auff√§lligen Missverh√§ltnis zu der Leistung stehen.

Trotz Einf√ľhrung des ProstG von 2002 und der Aufhebung der Sittenwidrigkeit ist ¬ß 138 Abs. (1) nie aus dem BGB entfernt worden.