„Prostituierte verkaufen keineswegs ihre K├Ârper“

18. Juli 2012

TAZ berichtet neutral ├╝ber Diskussionen zur Prostitution in Frankreich

Dass Frankreichs Frauenministerin die Prostitution in ihrem Land abschaffen will, ist ja nun hinl├Ąnglich bekannt. Auch in Deutschland gibt es viele, die das hier auch gerne so haben wollen. Das Problem an den ganzen Diskussionen und Debatten ist nur, dass das Thema meist zu polemisch und einseitig betrachtet wird. Kurzsichtige Moralapostel und sexuell unaufgekl├Ąrte Meinungsmacher scheinen sich zu oft in den Vordergrund zu dr├Ąngen.

Naja, der aktuelle Bericht von taz.de vertritt gl├╝cklicherweise mal nicht die Prostitution-ist-immer-und-├╝berall-schlecht-und-indiskutabel-menschenverachtend-Meinung. Darin wird u.a. die Sprecherin der franz├Âsische Prostituiertenorganisation STRASS zitiert. „Sie und ihre Kolleginnen verkauften keineswegs ihre K├Ârper, sondern Dienstleistungen“, hei├čt es. Weiterhin br├╝skiert sich diese wohl ├╝ber die Anma├čungen ÔÇ×patriarchalischer FeministinnenÔÇť. Der ganze Artikel ist hier zu lesen.

Solche Ans├Ątze sollten auch in Deutschland h├Ąufiger zu finden sein. Vor allem, da der investigative Journalismus nicht immer beim Thema Prostitution anwesend ist und dort lieber der Boulevardpresse den Vorrang l├Ąsst.

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