Radio Deutschland geht auf Spurensuche

10. September 2014

Es war einmal das Jahr 2006 ÔÇŽ und irgendjemand setzte ein verheerendes Ger├╝cht in die Welt – mit fatalen Folgen

Die Spur der 40.000 – Wie Ger├╝chte und Klatsch funktionieren“ titelte Deutschlandradio Kultur k├╝rzlich auf seinem Onlineportal. Gleich darauf fragt der Sender:

“ W├Ąhrend der Fu├čball-WM 2006 wurden zehntausende Sex-Arbeiterinnen aus Osteuropa nach Deutschland geschleust. Dar├╝ber berichteten alle seri├Âsen Medien ÔÇô von „Spiegel“ bis „Zeit“. Doch stimmt diese Zahl? Die Geschichte eines Ger├╝chts.“

Nach investigativer und akribischer Recherche kommt der Autor schlie├člich zu dem eindeutigen Schluss, dass diese Zahl tats├Ąchlich nicht mehr als ein Ger├╝cht war und, zum Leidwesen des Milieus aber um die Welt ging und auch heute noch, nachdem es l├Ąngst als Falschmeldung entlarvt wurde, immer wieder als gesichert aufgegriffen wird. Ursprung dieser Fiktion solle entweder der Ausschuss f├╝r Frauen und Gleichstellungsangelegenheiten des Deutschen St├Ądtetags oder aber das BKA sein. Zur├╝ckzuverfolgen lasse sich die Zahlenangabe lediglich auf das Jahr 2005. Wer es nun von beiden in Umlauf brachte, sei leider nicht mehr ermittelbar.

Ich finde den Beitrag jedenfalls ├╝beraus bedeutsam. Unbedingt lesen …!

Zu genau diesem Thema finden sich in unserem Blog nat├╝rlich auch einige Kommentare, wie z.B.:

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