Rotlicht-Milieu in der DDR – Zeitzeugen gesucht

30. April 2013

Rostocker Studentin recherchiert f├╝r Masterarbeit zur Prostitution in der Hansestadt ab 1968

Die „Schweriner Volkszeitung“ hat heute auf svz.de einen Beitrag gestellt, in welchem ├╝ber die Masterarbeit einer jungen Hansest├Ądtischen Studentin berichtet wird. Deren Vorhaben ist auf jeden Fall mehr als interessant und ambitioniert. So hei├čt der Titel der Arbeit „H├Ąufig wechselnde Geschlechtspartner. Zur Prostitution in der Stadt Rostock ab 1968“. Bisher hat die 25-j├Ąhrige Studentin der Historischen Wissenskulturen schon umfangreiche Recherche betrieben, nur an Zeitzeugen und involvierten Personen, die sich trauen dar├╝ber zu berichten, mangelt es wohl noch.

Obwohl Prostitution in der DDR seit 1968 strickt verboten war, habe es den bisherigen Recherchen der Akademikerin zufolge in Rostock ein florierendes Gesch├Ąft mit dem k├Ąuflichen Sex gegeben. Um ihre Arbeit jedoch angemessen weiterf├╝hren zu k├Ânnen, suche sie h├Ąnderingend weitere Personen, die aus erster Hand und bereitwillig ├╝ber das damalige Milieu berichten wollen.

Der ganze Artikel ist auf www.svz.de unter dem Titel „Das Rotlicht-Milieu in der DDR“ zu lesen. Dort finden sich auch die Adressdaten der Studentin. Falls also eine/r unserer Leser/innen Lust hat, diese Masterarbeit mit Wissen und Anekdoten zu bereichern (alles l├Ąuft letztendlich anonymisiert ab) … Es schadet nicht.

rmv

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