Sex als Arbeit | Das Unbehagen mit der Prostitution

7. April 2016

Vortrag und Diskussion im Internationalen Begegnungszentrum Bielefeld

Jenny Künkel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Weimar und Mitbegründerin des COST-Netzwerks europäischer Prostitutionsforscher*innen „Comparing European Prostitution Policies: Understanding Scales and Cultures of Governance“ wird am Mittwoch, den 20. April einen Vortrag im IBZ Bielefeld halten. Das Thema lautet „Sex als Arbeit | Das Unbehagen mit der Prostitution“. Im Anschluss laden die Veranstalter zu einer Diskussion ein.

Auszug aus der AnkĂĽndigung:

„Prostitution bereitet vielen Bauchschmerzen. Religiöse, Konservative, Feministinnen, Strafrechtssystem, NIMBY-Proteste („Not In My Back Yard“ – Nicht in meinem Hinterhof) oder betrogene Ehefrauen vereinen sich weltweit in bisweilen unwahrscheinlich anmutenden Koalitionen gegen Prostitution. Auch autonomen Linken und Feminist*innen fällt es oft schwer, sich mit Sexarbeiter*innen solidarisch zu zeigen. Der Vortrag fragt, warum dies so ist und zeigt alternative Denkweisen über Sex/Arbeit auf.

Sortiert werden unterschiedliche Gründe für das Unbehagen mit der Prostitution. Diese Gründe reichen von Stigma und konservativen Moralvorstellungen über die gesellschaftliche Besonderung von Sexualität bis zur Sorge über herrschende Geschlechterverhältnisse und Kapitalismuskritik. […]“

 

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

11.04.16 – Sexarbeit zwischen rechtlicher Reglementierung und gesellschaftlichem Stigma
09.05.16 – Grenzenlose Sexarbeit? Migrantische Sexarbeit zwischen Freiwilligkeit und Zwang
18.05.16 – Männer in der Sexarbeit
23.05.16 – Film: SEXarbeiterin

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