Sperrbezirk in Bremerhaven beschlossen

Stra├čenprostitution nur noch in der Lessingstra├če erlaubt

K├╝nftig ist Prostitution auf den Stra├čen der Seestadt Bremerhaven verboten. Eine entsprechende Verordnung hat der Magistrat am Dienstag, den 19. Februar 2014 erlassen. Einzige Ausnahme ist das Rotlichtviertel in der Lessingstra├če, in welcher auch Bordellbetriebe ans├Ąssig sind. Die Sperrbezirksverordnung ist vorerst auf auf zwei Jahre begrenzt. Eine Fortf├╝hrung dar├╝ber hinaus soll abh├Ąngig von den erziehlten Ergebnissen gemacht werden.

In der Pressemitteilung der Stadt hei├čt es weiterhin:

ÔÇ×Mit dieser Verordnung haben wir der Ausbreitung der Stra├čenprostitution in unserer Stadt eine sinnvolle und klare Grenze gesetzt ÔÇô zum Wohl der B├╝rgerinnen und B├╝rger und auch mit Blick auf die Arbeitsumst├Ąnde der ProstituiertenÔÇť, sagte dazu Oberb├╝rgermeister Melf Grantz. Der Erlass der Verordnung sei notwendig gewesen, da den Anliegern sowie Gewerbetreibenden in der Van-Heukelum-Stra├če als Zentrum der Stra├čenprostitution die Situation nicht mehr zumutbar gewesen sei. ÔÇ×Zudem ist diese Stra├če ein Teil des Schulweges der Kinder aus dem Bereich Batteriestra├če und Rickmersstra├če zum Schulzentrum Geschwister-Scholl. Allein schon zum Schutz der Kinder ist ein Verbot der Stra├čenprostitution erforderlichÔÇť, so Grantz.

Etwaige Auswirkungen der Verordnung auf die Entwicklung der Kriminalit├Ąt als auch auf die Lebensumst├Ąnde der Prostituierten w├╝rden vom Institut f├╝r Polizei- und Sicherheitsforschung (IPoS) in Bremen begleitet und untersucht werden. Die Ergebnisse sollen dann aufzeigen ob das Prostitutionsverbot als Erfolg oder Misserfolg gewertet werden kann und schlie├člich ├╝ber dessen Weiterf├╝hrung entscheiden.

Auch sei im Rahmen des Beschlusses geplant, beim Gesundheitsamt eine Stelle einzurichten, bei der Sexarbeiterinnen Betreuung und Unterst├╝tzung finden.

rmv

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