Dona Carmen

HolzwĂĽrfel mit der Aufschrift "fake / fact" auf rotem Hintergrund

„Satanic Panic“ in Freier-Studie

Warum die „Expertise“ von Melissa Farley brandgefährlich ist Die einschlägig bekannte, deutsche Traumatherapeutin Michaela Huber gilt als die Ansprechpartnerin, wenn es um den rituellen Missbrauch Minderjähriger durch geheime Satanistenzirkel geht. Seit Jahrzehnten schult sie Ă„rzt:innen, Psycholog:innen und Therapeut:innen zum Thema. Seit Jahrzehnten wird sie in diversen (oft selbst gestreuten) Publikationen als Expertin zitiert. Das Problem:

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nächtliches Frankfurt/Main von oben

Frankfurter Bahnhofsviertelnacht fällt zum dritten Mal in Folge aus

Stadt begrĂĽndet das mit Arbeitskräftemangel und zu wenig Zeit Jede Menge Unverständnis, Frust und Wut treffen gerade auf die Stadt Frankfurt. Grund: das städtische Citymarketing hat zum dritten Mal in Folge die mehrere zentausend Besucher:innen zählende Bahnhofsviertelnacht gecancelt. Angeblich könne man das fĂĽr Mitte August angedachte Stadtteil-Event „aus programmatischen, organisatorischen und logistischen Aspekten“ nicht durchfĂĽhren,

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90.000 Sexarbeiter/innen in Deutschland

Doña Carmen e.V. veröffentlicht fundierte Studie „Doña Carmen e.V. hat eine Studie zur Zahl der in Deutschland tätigen Sexarbeiter/innen vorgelegt. Sie kommt zu dem Schluss, dass es hierzulande maximal rund 90.000 Sexarbeiter/innen gibt. Zahlen wie die von den 400.000 oder 200.000 Sexarbeiter/innen, die angeblich hier in der Prostitution tätig sein sollen, gehören stattdessen ins Reich

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Die zweifelhafte Sacharbeit der Prostitutionshasser

Pro oder Contra Sexarbeit? Argumente gibt es auf beiden Seiten. Nur sind die der BefĂĽrworter meist stichhaltiger, fundierter, ja werteorientierter. Warum? immerhin belegen doch die Gegner ihre Meinung stets mit Zahlen und Belegen… Schön wär es. Dass jene scheinbar faktenorientierte und studienbasierte Untermauerung nur selten wissenschaftlichen Standards entspricht, meist weder repräsentativ, noch neutral ist und

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Klage vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof anvisiert

Doña Carmen führt am 08.12.2018 ein bundesweites Vorbereitungstreffen durch Nachdem das Bundesverfassungsgericht entschied, die vom Verein Doña Carmen auf den Weg gebrachte Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung anzunehmen (siehe hier), gehen die Frankfurterinnen nun den europäischen Weg. Ziel ist nun eine Klage gegen das Prostituiertenschutzgesetz vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (EGMR). Dazu wird am Samstag, den 8.

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Verfassungsbeschwerde zum ProstSchG gescheitert

Erste Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgericht wird keine PrĂĽfung vornehmen Das Bundesverfassungsgericht wird die Verfassungsbeschwerde zum Prostituiertenschutzgesetz nicht bearbeiten. Der Beschluss kam einstimmig. Da heiĂźt es: „Die Verfassungsbeschwerden sind nicht zur Entscheidung anzunehmen. […]“ Insbesondere, weil diese „nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen […] genĂĽgenden Weise begrĂĽndet“ seien, „überwiegend abstrakte RechtsausfĂĽhrungen zum Prostituiertenschutzgesetz“ oder

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Prostituiertendiskriminierung in Frankfurt

Die Deutschen Presse-Agentur macht auf heile Welt Frankfurts Behörden geben seit Montag Anmeldebescheinigungen heraus, ohne entsprechende Durchführungsverordnung des Landes, ohne Bereitstellung von Dolmetschern, dafür mit hohen Gebühren… „Seit Montag können sich Prostituierte in Frankfurt registrieren lassen. Damit setzt die Stadt einen weiteren Teil des neuen Prostituiertenschutzgesetzes um“, heißt es in aktuellen Beiträgen u.a. von Fokus,

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Der 1. Juli naht – Wie mit der Anmeldebescheinigung umgehen?

Dona Carmen hat Aktion „Gib Repression keine Chance!“ ins Leben gerufen Auf Sexarbeiter/innen kommen anstrengende Zeiten zu. Denn ab dem 1. Juli treten jene als Schutzgesetz deklarierte Repressionsverordnungen inkraft. Zumindest offiziell. Denn eigentlich hat ja noch kein Bundesland wirklich eine Ahnung, wie das ProstSchG in seiner Gänze umzusetzen ist. Z.B. scheinen in den Ministerien und

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ProstSchG: Bundesfamilienministerium legt nach

Entwürfe für Prostitutions-Statistikverordnung (ProstStatV) und Prostitutions-Anmeldeverordnung (ProstAV) vorgelegt Ende März ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen weiteren Schritt hinsichtlich des Prostituiertenschutzgesetzes gegangen. Leider war es wieder kein sinnvoller. Denn die von Manuela Schwesig geführte Behörde legte für zwei neue Rechtsverordnungen die entsprechenden Referentenentwürfe vor. Nach § 36 Prostituiertenschutzgesetz ist das Ministerium

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Neues zur Verfassungsbeschwerde „ProstschG“

Bereits 20.000 Euro an Spendengeldern eingegangen Es geht voran mit der Verfassungsbeschwerde gegen das im Juli in Kraft tretende Prostituiertenschutzgesetz. Denn am 3. März (verschoben vom 24.02.) fand diesbezĂĽglich in Frankfurt/Main das dritte bundesweite Koordinierungstreffen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Verein Dona Carmen e.V., der die Ergebnisse des Treffens mittlerweile auch auf seiner Webseite veröffentlicht

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Verfassungsbeschwerde gegen das ProstSchG unterstĂĽtzen!

Dona Carmen e.V. ruft zu Spenden auf „Setzen wir alles daran, dass das so genannte „Prostituiertenschutzgesetz“ der Großen Koalition am aktiven und passiven Widerstand der Betroffenen – vor und nach dessen Inkrafttreten – scheitert.Setzen wir alles daran, die veröffentlichte Meinung über unsere legitimen Anliegen zu informieren und sie von unseren Zielen zu überzeugen. Das gegenwärtige

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Dona Carmen strebt Verfassungsklage an

ProstSchG ist ein „lupenreines Repressions-Gesetz – unsere Grundrechte werden ausgehebelt!“ Seit den ersten Entwürfen des im September beschlossenen ProstSchG zeigte sich der „Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten“ Dona Carmen e.V. als einer dessen aktivsten Gegner. Eigentlich sogar noch weit vorher. Schließlich strebt unsere Bundesregierung unter Merkel schon seit 2005 die Verabschiedung eines

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Nur fĂĽr Frauen! BordellfĂĽhrungen und Table-Dance-Schnupperkurse in Frankfurt

Dona Carmen nimmt am 8. September an Bahnhofsviertelnacht  teil Die Frankfurter Bahnhofsviertelnacht naht. Am 8. September zieht es wieder etliche Einheimische und Besucher zu dem beliebten Fest. AusschlieĂźlich an Frauen richten sich, wie auch schon in den vergangenen Jahren, die Programmpunkte des gemeinnĂĽtzigen Vereins „Dona Carmen“. Dazu zählen BordellfĂĽhrungen (diesmal im „Roten Haus“), Table-Dance-Schnupperkurse (im

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Mit Blindheit geschlagen

Bundeskabinett verabschiedet „Prostituiertenschutzgesetz“, Justizminister fordert fünf Jahre Haft für Freier… Wo man nur hinsieht, bundesweite Schlagzeilen macht seit geraumer Zeit die rechts-populistische Partei AfD. Mit ihrer Strategie: dem Schüren von Ängsten, Schwarz-Weiß-Malerei, sozialpolitischer Einfältigkeit und der Verbreitung von jeder Menge Klischees ziehen sie in immer mehr Kreis- und Landtagen ein. Politische Lösungen geschweige denn ein

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Dona Carmen veröffentlicht Positionspapier

„25 gute Gründe für ein klares NEIN zur geplanten >>Erlaubnispflicht für Prostitutionsgewerbe<<„ Das vom Bund gewollte Prostituiertenschutzgesetz stößt seit langem bei Verbänden, Vereinen, Parteien und Einzelpersonen, die sich ernsthaft und ehrlich mit der Materie auseinandersetzen auf massive Kritik. Etwas anders sieht es aus beim Teilpunkt „Erlaubnis zum Betrieb eines Prostitutionsgewerbes“. Hier scheiden sich auch bei

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Neues vom Prostituiertenschutzgesetz

Vom überarbeiteten Referentenentwurf, Schwesigs „zurückrudern“ und den 4. Frankfurter Prostitutionstagen Eine Überarbeitung des Prostituiertenschutzgesetzes ist raus: am 25. November hat das Bundesfamilienministerium den neuen „entbürokratisierten“ Entwurf an die betroffenen Ministerien zur Ressortabstimmung verschickt. Wer glaubt, das Ministerium um Frau Manuela Schwesig, hat Einsicht ob der gravierenden Mängel gezeigt, der wird eines besseren belehrt. Denn der

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Schikane: Finanzbehörde erkennt Doña Carmen Gemeinnützigkeit ab

Eine neue Strategie mittelfristig die gesamte Prostituiertenlobby zu schädigen? Gestern, am 8. Oktober, berichtete die Frankfurter Rundschau darĂĽber, dass dem Verein Doña Carmen vom Finanzamt die GemeinnĂĽtzigkeit aberkannt wurde (rĂĽckwirkend fĂĽr die Jahre 2011 bis 2013). Zur BegrĂĽndung heiĂźt es, die Prostituiertenselbsthilfeorganisation kĂĽmmere sich nicht mehr, wie in dessen Satzung festgelegt, um Gesundheitsförderung und kulturelle Bildung. Stattdessen

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Im November: 4. Frankfurter ProstitutionsTage

Doña Carmen e.V. lädt vom 13. bis 15.11.2015 zur kritischen Auseinandersetzung mit der aktuellen politischen Entwicklung Die Bundesregierung will nicht abweichen vom geplanten Prostituiertenschutzgesetz. Noch in diesem Jahr will das Bundesfamilienministerium den Referentenentwurf mit den Koalitionsfraktionen abstimmen. Und das, obwohl es massive Kritik u.a. von den Gesundheitsämtern der Länder, vom Deutschen Juristinnenbund, von unabhängigen Beratungsstellen

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Protestaktion vorbei – Vereinigungen sind sich uneins

Banaler Streit zwischen Dona Carmen e.V. und BesD e.V. Das geplante „Prostitutionsschutzgesetz“ der Bundesregierung erhitzt die GemĂĽter der Rotlichtbranche. Verständlich, ist es am Ende alles andere als ein Gesetz zum Schutz einer Berufsgruppe. Aus diesem Grund trafen sich kĂĽrzlich zahlreiche Sexarbeiter_innen in Fankfurt am Main um gemeinsam zu protestieren und zu informieren. Soweit alles schön und gut. Nur

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Infos zur Protestaktion am 13. Juni in diversen Sprachen

Flugblätter auf plattform-frankfurt.de zum downloaden Am 9. Mai fand in den Räumen des Vereins Dona Carmen ein Koordinierungstreffen statt, bei dem die kommende Protestaktion auf dem Frankfurter Opernplatz vorbereitet wurde. Der Protest richtet sich dabei auf das geplante Prostituiertenschutzgesetz. Hinweise und ein Überblick darüber finden sich auch auf der Seite plattform-frankfurt.de. Interessant: hier finden sich Flugblätter zum Download

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Dona Carmen lädt zum 2. Koordinierungstreffen am 9. Mai

Vorbereitung einer Protestaktion gegen das „Prostituiertenschutzgesetz“ in Frankfurt/Main Am 13. Juni 2015 will die Beratungsstelle Doña Carmen e.V. eine bundesweite, zentrale Protestaktion gegen das geplante „Prostituiertenschutzgesetz“ auf dem Frankfurter Opernplatz durchfĂĽhren. Ziel: eine „freie BerufsausĂĽbung in der Prostitution“ sowie „Rechte statt TotalĂĽberwachung“ von der Politik einzufordern. Damit möglichst viele Betroffene und Interessierte daran teilnehmen und ĂĽber die

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Staat will KomplettĂĽberwachung und Repression der Sexarbeiterinnen

GroKo hat neuen Entwurf des Prostitutionsschutzgesetzes erarbeitet Laut Informationen des Magazins „Der Spiegel“ gibt es von der Bundesregierung einen neuen Entwurf zum Prostitutionsschutzgesetz. Ganze 79 Seiten soll dieser lang sein. Demnach sollen einige Punkte (wie z.B. Trennung von Wohn- und Arbeitsräumlichkeiten, ZuverlässigkeitsprĂĽfung oder Meldepflicht) noch einmal ĂĽberarbeitet und spezifiziert worden sein. Mit den möglichen Folgen

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Scobel – Sex gegen Geld. Prostitution in Deutschland

ResĂĽmee: Gelungene und investigative Sendung Am vergangenen Donnerstag (16.10.) strahlte der Spartensender 3sat wieder sein Format „scobel“ aus. Thema dieses Mal: „Sex gegen Geld. Prostitution in Deutschland“. Zusammenfassend muss man definitiv sagen, dass dies eine gelungene und seriöse Sendung war. Moderator und Namensgeber Gert Scobel ludt dazu die Sozialarbeiterin (bei „Madonna“ in Bochum) Mechthild Eickel, den Bochumer Facharzt

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„Das geht uns alle an: Prostitution in Deutschland“

Podiumsveranstaltung in der Frankfurter Weißfrauenkirche Heute Abend um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) findet in der Weißfrauenkirche in Frankfurt/Main ein Podiumsgespräch zum Thema „Das geht uns alle an: Prostitution in Deutschland“ statt. Eingeladen hat Zonta International (ein internationaler Service-Club berufstätiger Frauen, die sich zum Dienst an Frauen verpflichtet haben); die Schirmherrschaft hat die hessische

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Meldepflicht fĂĽr Prostituierte gleicht Zwangsouting

Wie GroKo und Polizeibehörden mit dem Brandeisen umherfuchteln Nachdem am 12. Juni 2014 auf Initiative des Bundesfamilienministeriums in Berlin eine Anhörung (Klausurtagung) zur „Regulierung des Prostitutionsgewerbes“ stattfand – damals wurde u.a. auch der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V. angehört (hier die Antworten des BesD auf den Fragenkatalog), zeichnet sich seither leider ab, dass das geplante Gesetz

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