Um tausende Euro erleichtert – Reeperbahn-Prostituierte zockte Freier ab

24-Jähriger wird wegen gewerbsmäßigen Betrugs in acht Fällen der Prozess gemacht

Da soll mal einer sagen, dass die Huren aufgrund des hohen Wettbewerbs den eigenen Markt kaputt wirtschaften und kaum Geld verdienen. Wie man es auch machen kann zeigte eine aus Pforzheim stammende und im Hamburger Rotlichtmilieu arbeitende Prostituierte. Am Ende war es nur nicht legal – nun steht sie vor Gericht.

Wie Medien berichten, habe die 24-Jährige im Reeperbahn-Bordell „Paradise Point of Sex“ ihre Kunden mit Billigangeboten auf ihr Zimmer gelockt. Sobald diese dann entkleidet auf ihrem Bett lagen, soll sie die Preise neu verhandelt und um das doppelte bis dreifache in die Höhe getrieben haben. Doch damit nicht genug. Da einige Freier den neuen Preis nicht bar bezahlen konnten, knöpfte die junge Frau diesen EC- und Kreditkarten ab. Damit ging sie dann, noch vor der Sexdienstleistung, zu einem Geldautomaten und hob das Geld ab – sogar noch etwas mehr.

Laut Anklage sollen das in einem Fall gar 14.000 und in einem zweiten 1.650 Euro gewesen sein – sechs weitere Fälle wurden ebenfalls vor Gericht verhandelt. Der Schweizer Ingenieur, dem sie die 14.000 Euro entwendet hat, erlebte dann verständlicherweise ein böses Erwachen, als er Tage später den hohen Kontofehlbetrag registrierte.

Da fragt man sich doch, wie man so leichtsinnig sein kann, seine EC-Karten samt PIN an eine fremde Frau auszuhändigen? Was so ein Blutstau im besten StĂĽck des Mannes alles bewirken kann … immer wieder erstaunlich.

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