UnterstĂĽtzung statt Sexkaufverbot

12. Dezember 2019

Anlässlich der seit kurzem erneut aufkeimenden Bewegung für ein bundesweites Sexkaufverbot (hier angefangen), melden sich glücklicherweise auch immer mehr Kritiker dieser Forderung. Z.B. hier im Rotlicht.de-Magazin zuletzt Dominus.Berlin mit seinem Gastbeitrag. Und da steht er unter den Sexworkern bekanntlich nicht allein.

Ganz frisch veröffentlicht ist ein gemeinsames Positionspapier verschiedener anerkannter Beratungsstellen, namentlich:

Deutsche Aidshilfe e.V. – Deutscher Frauenrat e.V. – Deutscher Juristinnenbund e.V.- Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk fĂĽr Diakonie und Entwicklung e.V. – Dortmunder Mitternachtsmission e.V. – Beratungsstelle fĂĽr Prostituierte, Ehemaligeund Opfer von Menschenhandel – contra e.V. Kiel – Fachstelle gegen Frauenhandelin Schleswig-Holstein

Deren Forderung ist so naheliegend wie einfach: UnterstĂĽtzung statt Sexkaufverbot.

Einleitend heiĂźt es „Studien und Erfahrungen zeigen: Eine Kriminalisierung von Sexarbeit schĂĽtzt Prostituierte nicht vor Zwang, sondern fĂĽhrt zu mehr Gesundheitsrisiken, Gewalt und prekären Lebensverhältnissen.“

Wir schlieĂźen uns vollständig der 6-seitigen Argumentation an. Das Positionspapier ist auf diakonie.de veröffentlicht und kann als pdf heruntergelden werden. Viel Spaß Erkenntnis beim Lesen…!

rde

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