Wenn Schwarzer es sagt, muss es ja stimmen

2. Dezember 2013

Oder: Wenn die deutsche Medienlandschaft die Prostitutionsdebatte nicht mehr ohne Alice f├╝hren kann.

Alice im Zahlenwunderland – dass Deutschlands bekannteste Feministin es nicht so ernst nimmt mit der Wahrheit und mit der Notwendigkeit, Quellen anzugeben, das habe ich hier schon mehrfach angemerkt. Genauso war es auch in der letzten Maischberger-Sendung. Ja, schon wieder war die selbsternannte Expertin zum Thema Sexarbeit in einer Talk-Show. Wieder gab sie unsachliche Kommentare und w├╝ste Anschuldigungen von sich. Und dabei ist die Frau einfach nicht f├Ąhig zur Selbstreflektion. So beschuldigte sie einige der anderen G├Ąste, sich profilieren zu wollen, Propaganda zu machen oder auf Werbetour f├╝r sich und ihr Unternehmen zu sein. Sie forderte explizite Beweise und Quellenangaben etc.pp.. Erstaunlich, dass das alles Dinge sind, die eins zu eins auf Schwarzer selbst zutreffen. Denn Alice „es gibt nur schwarz und wei├č, nur gut und b├Âse“ musste mal wieder selbstherrlich ihr neues Buch in die Kameras halten, machte Propaganda vom feinsten und warf wieder willk├╝rlich mit unseri├Âsen Behauptungen (ohne Quelle) um sich – wie immer.

Ich will mich gar nicht weiter mit dieser Sendung herum├Ąrgern. Was ich aber erstaunlich und bewundernswert finde, ist dass die Prostituierte Amber Laine, der „Pascha“-Chef Armin Lobscheid als auch die Gr├╝nen-Politikerin und Feministin Irmingard Schewe-Gerigk so ├╝beraus ruhig bleiben konnten. Lediglich in der zweiten H├Ąlfte ging es auf den Sitzen etwas angespannter zu. Dabei blieben die drei Besagten stets professionell und sachlich, zeigten Verstand und Empathie – ganz zu schweigen von Frau S.. Des weiteren waren der sich hin und wieder widersprechende, Augsburger Kriminalhauptkommissar Helmut Sporer und die „alles-was-Alice-Schwarzer-sagt-ist-richtig“-Ex-Prostituierte Jana Koch-Krawczak zu Gast.

rmv

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