Die Geschichte der Maria Rosalie Auguste Nitribitt

11. Juni 2013

Ein Name, der seit Jahrzehnten f├╝r Gespr├Ąchsstoff sorgt

Heute befasst sich die „Welt“ in einem kurzen Artikel wieder mit der im Herbst 1957 ermordeten Edelhure Rosemarie Nitribitt. In jener Epoche galt der Fall als einer der gr├Â├čten Sex-Skandale der Nachkriegszeit. Reportagen, Filme, B├╝cher, Theaterst├╝cke sorgten nach Nitribitts Tod bis heute f├╝r eine Menge Gespr├Ąchsstoff.

Neues erf├Ąhrt der Leser zwar nicht in jenem Beitrag (auf welt.de), die im Text vorhandenen Verlinkungen f├╝hren jedoch zu ├Ąlteren und umfangreichenden „Welt“-Artikeln, die es unbedingt noch einmal (oder das erste mal) zu lesen lohnt.

Da ist es auch passend, nachdem wir hier ja erst k├╝rzlich einige Literaturtipps gegeben haben, auf das nur noch antiquarisch/gebraucht erh├Ąltliche Buch „Rosemarie Nitribitt. Autopsie eines deutschen Skandals“ von Christian Steiger (Erschienen 2007) hinzuweisen. Wie es im Klappentext hei├čt, machen „viele ├╝berraschende Details und unver├Âffentlichte Fotos Mief und Aufbruchstimmung der 50er-Jahre sp├╝rbar und zeigen, warum das M├Ądchen Rosemarie nicht nur wegen ihres pr├Ągnanten Nachnamens in Erinnerung bleiben musste.“

Auch der Roman von Erich Kuby „Rosemarie: Des deutschen Wunders liebstes Kind“ aus dem Jahr 2010 dreht sich um den bis heute unaufgekl├Ąrten „Fall Nitribitt“.

Und wenn wir schon beim Namen Nitribitt sind, hier geht’s zur nach jener Namensgeberin benannten Bremer Beratungsstelle f├╝r Prostituierte, dem „Nitribitt e.V.“. Bereits seit ├╝ber 25 Jahren setzt sich der Treffpunkt schon f├╝r die Interessen von Prostituierten ein, gibt u.a. Ausstiegsberatung in Kooperation mit Beh├Ârden, leistet Gesundheitsaufkl├Ąrung bez├╝glich Geschlechtskrankheiten, gew├Ąhrleistet einen Erfahrungsaustausch unter den Sexarbeiterinnen, macht ├ľffentlichkeitsarbeit und f├╝hrt thematische Veranstaltungen durch.

rmv

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