Alice Schwarzer bekommt Fett weg

Die taz wirft der „Emma“-Herausgeberin verkappten Rassismus vor

Nach ihrem Auftritt bei G├╝nter Jauch im letzten Jahr, habe ich ja bereits hier im Blog festgestellt, dass es Alice Schwarzer nicht so sehr mit Sachlichkeit und mit Zahlen hat. Nachdem die taz in der letzten Woche einen Kommentar der die 71-j├Ąhrigen Feministin ver├Âffentlichte – unter dem Titel „Es geht immer um die Macht“ schrieb Schwarzer ├╝ber die P├Ądophiliedebatte in den 1980er Jahren – reagierte die Zeitung nun sogar mit einem eigenen Artikel auf die Schwarzer’schen Erg├╝sse. Und das nicht zu knapp. da ist die Widerlegung von Schwarzers allzu gern postulierter Behauptung, in Deutschland gebe es 90 Prozent Armuts- und Zwangsprostituierte, noch harmlos. Ferner wirft Taz.de der „Emma“-Herausgeberin vor, die gegenw├Ąrtige Debatte auszunutzen, um Prostitution erneut zu kriminalisieren. Schwarzer argumentiere gar mit „verkapptem Rassismus“.

Den durchaus sehr sachlichen Artikel „Die W├╝rde der Sexarbeiterinnen“ der Taz-Redaktion – leider ist Sachlichkeit beim Thema Prostitution, im Gegensatz zur Polemik und Boulevardisierung, in der ├ľffentlichen Berichterstattung ja h├Ąufig zu vermissen – sollte man gelesen haben.

Aber vielleicht ist es am Ende ja auch so, wie Frau Schwarzer sagt: „Und auch bei diesem Kampf [ÔÇŽ] bin ich mit Emma mal wieder verdammt allein. Ja Frau Schwarzer, sie haben Recht: die gesamte „dauercoole Szene“ ist gegen Sie und will Ihre Wahrheit einfach nicht begreifen.

rmv

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